9 Projekte zur Gesundheits- und Sexualerziehung
Seit Herbst 2009 ist die Schule Mitglied im Netzwerk Bildung und Gesundheit des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Schule ist damit eine Verpflichtungserklärung eingegangen, dass sie ihren Bildungsauftrag darin sieht eine gute, gesunde Schule zu entwickeln.
Die Schule sorgt für eine stetige und nachhaltige Verbesserung der Schulentwicklung in folgenden Bereichen:
Pädagogische Wirkungen und Bildungs- und Erziehungserfolg:
Sie fördert bei den Schülerinnen und Schülern Kompetenzen und Haltungen, die ihre Bereitschaft zum lebenslangen Lernen stärken und sie befähigen, in einer sich verändernden Gesellschaft ein erfolgreiches und gesundes Leben zu führen.
Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht:
Sie wendet bei der Gestaltung der Strukturen und Prozesse von Schule und Unterricht konsequent Erkenntnisse der Gesundheits- und Bildungswissenschaften an und leistet damit einen integralen Beitrag zur Qualität der Schul- und Unterrichtsprozesse, zur Förderung der Lern- und Leistungsfähigkeit der Lehrpersonen und Schüler und Schülerinnen und zur Zufriedenheit und zum Wohlbefinden der Beteiligten.
Gesundheitsbildung und –erziehung:
Sie fördert das Gesundheits- und Sicherheitsbewusstsein und die Gesundheitskompetenzen von Schülerinnen und Schülern:
Gesundheitsfördernde Unterrichtsprinzipien
Integration gesundheits- und sicherheitsbezogener Inhalte in den Unterricht und in das Schulleben
Kurse und Programme der pädagogischen Prävention und Gesundheitsförderung.
vgl. Teilnahmebedingungen BuG-Schulen
Entsprechend den Vertragbedingungen hat die Schulkonferenz im April 2009 die
Beantragung der Mitgliedschaft im Landesprogramm BuG beschlossen. Damit wird die Mitgliedschaft im ehemaligen Landesprogramm von OPUS, welchem die Schule seit 2006 angehörte fortgesetzt.
Ansprechpartner für das Landesprogramm sind Frau Preuß und Frau Helberg. Die Schule arbeitet im regionalen Netzwerk des Landesprogramms mit. Sie führt jährliche ein Schul-screening (IQES) zur Qualitätssicherung durch und eine dokumentierte und evaluierte gesundheitsfördernde Schulentwicklungsmaßnahme, über die dem Landesprogramm nach deren Vorgaben berichtet wird.
Für das Jahr 2010 sind 2 Maßnahmen in Vorbereitung. Eine Maßnahme bzw. ein Projekt soll der Lehrergesundheit mehr Beachtung schenken.
Eine weiteres Projekt soll den Sportunterricht attraktiver machen und Fehlzeiten der Schüler im Sportunterricht verringern.
Im Rahmen der Prävention werden seit mehreren Jahren feste, evaluierte Programme zur Gesundheitsförderung durchgeführt.
Dabei werden auch die Richtlinien Sexualerziehung vom 30.09.99 in NRW mit einbezogen und die ethischen, sozialen und kulturellen Fragen zu Sexualität und Gesundheitserziehung durch gezielte auf bestimmte Jahrgänge festgelegte Kooperationen mit außerschulischen Partnern angesprochen.
Soziales Lernen mit dem Ziel der Identitätsfindung in allen Lebensbereichen steht dabei im Vordergrund.
Die folgende Tabelle zeigt die Maßnahmen, die in den einzelnen Jahrgängen zur Zeit durchgeführt werden.
Veränderungen und die Einbeziehung neuer Projekte sind in jedem Schuljahr auf Grund der Bezuschussung der Träger oder durch Veränderung der Trägerstruktur möglich. Außerdem findet ein Austausch mit den Beteiligten in regelmäßigen Abständen statt, um die adressatenorientierten Angebote ständig weiterzuentwickeln und zu optimieren.