7. Konzept zur informationstechnischen Bildung (Medien- oder IT - Konzept)
Dieses Konzept bezieht sich auf den Einsatz der informationstechnischen Medien. Der Einsatz aller übrigen Medien ist in den schulinternen Curricula festgelegt.
Mit der Verabredung von Land und Kommunen in NRW, allen Schülern und Schülerinnen einen erfolgreichen Weg in die durch Medien geprägte Informationsgesellschaft zu ebnen, ergab sich die Forderung nach Voraussetzungen für die Vermittlung einer umfassende Medienkompetenz. So soll im täglichen Fachunterricht mit Unterstützung der unterschiedlichsten Medien, zu denen selbstverständlich digitale Medien gehören, gearbeitet, gelernt und gefördert werden.
Die Schüler sollen lernen, mit digitalen Medien im Unterricht umzugehen und dabei ihre Medienkompetenz erweitern, indem sie
Technische Ausstattung an der Hauptschule Wolverothe
Voraussetzungen der Nutzung der neuen Medien als selbstverständliches Werkzeug im normalen Unterricht sind Arbeitsplätze, die Schülern und Schülerinnen flexibel an allen Lernorten der Schule zur Verfügung stehen. Ziel ist es dabei, den Kindern und Jugendlichen die Medien zugänglich zu machen und das Lernen in den Unterrichtsalltag zu integrieren.
Seit den Schuljahr 2006/07 werden zu Beginn eines jeden Schuljahres für die neuen 5. Klassen Computer angeschafft, die in den Klassenräumen stehen und in das Intranet eingebunden sind. Jeder Rechner im Klassenraum kann jedoch eigene Software aufgespielt bekommen, wie Microsoft Office.
In etlichen Klassenräumen stehen Computer in den Medienecken, die von den KlassenlehrerInnen mitgebracht wurden und Internetanschluss besitzen.
Im August 2009 wurde der Computerraum neu ausgestattet. Es wurden 16 Arbeitsplätze mit selbstständigen, modernen Rechnern eingerichtet, an denen alle Lernprogramme funktionieren sollten.
Einsatz digitaler Medien im Unterricht
Im folgenden IT- Konzept der Hauptschule Wolverothe werden Inhalte und Ziele zur Computerarbeit im Unterricht und Förderung der Medienkompetenz der Schüler und Schülerinnen formuliert.
Zu unterscheiden sind die Medienecken in den Klassenräumen und der Klassenunterricht beziehungsweise der Wahlpflichtunterricht im Computerraum.
Die Medienecken in den Klassenräumen sollen offene Formen des Unterrichts unterstützen und insbesondere vor dem Hintergrund der neuen Kommunikationsmöglichkeit dazu beitragen, den Schülern Wege aufzuzeigen, wie sie notwendige Informationen und Daten beschaffen, auswählen und beurteilen können.
Im Internet werden Recherchen angestellt, Ergebnisse besprochen und bewertet. Der kritische Umgang mit diesem Medium wird geübt, dessen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten werden einerseits erkannt und beherrscht, andererseits werden aber auch Manipulationsmöglichkeiten und Gefahren sowie die Möglichkeiten, sich davor zu schützen, transparent gemacht. Die Arbeit in den Medienecken ermöglicht Differenzierungen in den Unterrichtsabläufen und ein selbständiges Arbeiten und Lernen der Schüler, was wiederum einen lernpsychologischen Effekt hat: Die Schüler behalten das Gelernte eher, wenn sie die Ergebnisse selbst erarbeitet haben.
Folgende Methoden und Techniken sollen dabei eingeübt werden:
- Konzeption und Aktualisierung der Schulhomepage
Umgang mit Lernsoftware in den Fachbereichen
Deutsch
- Cornelsen Rechtschreibprogramm online Jahrgang 5 (prüfen, diagnostizieren, fördern)
- Rechtschreib- und Grammatiktraining Alfons Deutsch Kl. 5/6
- Lernsoftware Wortstark (Schroedel Verlag) für alle Jahrgangsstufen
- Internetrecherche, Textverarbeitung, Präsentation von Referaten in allen Jahrgangsstufen
Englisch
andere Fachbereiche
Fächerübergreifende Standartsoftware wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Internet-Recherche, Analyse von Internetseiten etc.
Darüber hinaus wird das Methodenlernen durch die Nutzung der neuen Medien trainiert, welches eine Grundlage für ein vielfältiges Lernen bildet.
Die Anschaffung weiter Softwareprogramme für die Fachbereiche Englisch, Mathematik, Deutsch, Geschichte und Erkunde ist geplant.
Informatik Klassenunterricht im Computerraum
A) Aufbau und Funktionsweise von Computern
1. Hardware
Ziel: Die Schüler und Schülerinnen lernen den Aufbau einer Computeranlage kennen.
2. Software
- unterschiedliche Software
B) Betriebssystem
Ziel: Die Schüler und Schülerinnen lernen die für den Umgang mit dem PC wichtigsten Elemente des Betriebssystem WINDOWS kennen.
C) Anwendersoftware
Ziel: Die Schüler und Schülerinnen bekommen eine kurze Vorstellung der wichtigsten in der freien Wirtschaft eingesetzten Programme in folgenden Bereichen:
Wahlpflicht – Kurs MS-Office
MS-WORD
Ziel: Die Schüler und Schülerinnen können unterschiedlich gestaltete Texte mit MS-WORD erstellen und dort auch graphische Elemente einbinden.
Inhalte:
MS-EXCEL
Ziel: Die Schüler und Schülerinnen können einfach strukturierte Excel-Arbeitsblätter erstellen und darin die gängigsten Formeln und Funktionen verwenden. Schüler und Schülerinnen erkennen die Vorteile beim Verwenden eines einmal erstellten Arbeitsblattes zur Tabellenkalkulation.
MS- PowerPoint
Ziel: Die Schüler und Schülerinnen können einen Sachverhalt anhand selbst hergestellter Folien präsentieren.
INTERNET
Ziel: Die Schüler und Schülerinnen lernen, wie man sich im World Wide Web Informationen zu den unterschiedlichsten Themen beschafft und wie man innerhalb des weltweiten Netzes kommuniziert.
Kooperation mit der Volkshochschule Mettmann/Wülfrath
Im September 2008 wird ein Kooperationsvertrag mit der Volkshochschule abgeschlossen.
Folgende Vereinbarung wird getroffen:
In Jahrgangsstufe 7 werden alle Schülerinnen an 10 Nachmittagen je drei Unterrichtsstunden in Word, Exel und PowerPoint geschult. Jedes Kind soll am Ende dieses Kurses in der Lage sein, selbstständig eine PowerPoint-Präsentation zu erstellen.
Die Teilnahme ist verbindlich.
Ebenso sollen im 2. Halbjahr 2008/09 alle Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 8, 9 und 10 die Möglichkeit bekommen, freiwillig einen solchen Kurs zu absolvieren.
Seitens der Volkshochschule wird bei Europäischen Sozialfond (ESF) ein Antrag auf Förderung gestellt, sodass die Gebühr entfällt. Die Kosten von 10,00 €, die jedes Kind aufbringen muss, beziehen sich auf das Lehrbuch, das in den Besitz der Teilnehmer/innen übergeht.
Weitere Planung
Eine entsprechende Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer ist unerlässlich, denn das Lehren und Lernen mit neuen Medien verändert den Unterricht und kann nur gelingen, wenn die Lehrer und Lehrerinnen in diesen Prozess aktiv eingezogen sind. Daher müssen im Rahmen von Fortbildungen Qualifikationen erworben werden.